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Startseite > Artikel > Nachrichten für Steuerzahler

Artikeldatum: 2009-12-29 | Autor: Anton Anonymus | Aufrufe: 11836 | Kategorie: Steuern optimieren

 

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Nachrichten für Steuerzahler

Gute und schlechte Neuigkeiten für den Steuerzahler für das Jahr 2010 Zuerst einmal machen die aktuellen Entscheidungen der höchstrichterlichen Rechtssprechung Hoffnung. Und das gleich in mehrerlei Hinsicht. Die Finanzämter hatten den Lehrern den Ansatz der Kosten für ihr Arbeitszimmer zu Hause abgesprochen. Hier sind Verfahren beim Verfassungsgericht anhängig, bei denen die Experten davon ausgehen, dass die Abwehrpraxis der Finanzämter gekippt werden könnte. Man sollte diese Kosten also vorsorglich bei den Werbungskosten mit angeben. Das lohnt sich allerdings nur, wenn pro Jahr mehr als 920 Euro bei den gesammelten Werbungskosten zusammen kommen. Ansonsten sollte man sich für den Pauschbetrag entscheiden, weil dieser ohne konkrete Nachweise erlangt werden kann. Eine weitere Entlastung gibt es für die so genannten haushaltsnahen Dienstleistungen. Das kann die Putzfrau sein, aber auch der Handwerker, der die Wohnung renoviert oder die Waschmaschine wieder in Ordnung bringt. Insgesamt können hier bis zu 3.000 Euro geltend gemacht werden. Dafür müssen die entsprechenden Rechnungen vorgelegt werden. Hintergrund ist die zielgerichtete Verhinderung von Schwarzarbeit. Steuerlich berücksichtigt wird allerdings nur der Kostenanteil der erbrachten Arbeitsleistungen. Ersatzteile und Material vermindern die Steuerlast nicht. Nun könnte man meinen, dass hier der persönliche Satz der Einkommenssteuer berechnet werden würde. Das ist nicht so, sondern der Fiskus legt hier zwanzig Prozent zugrunde. Doch es gibt noch zwei Stichworte, die im Zusammenhang mit der Einkommenssteuer 2010 interessant werden könnten. Das ist einerseits der Solidaritätszuschlag. Die Landesrichter von Niedersachsen erklärten ihn Ende November 2009 für verfassungswidrig. Derzeit ist die Klage beim Verfassungsgericht anhängig. Falls sie die Auffassung der niedersächsischen Richter teilen, könnte das größere Rückzahlungen bei all jenen bitten, die in den letzten Jahren kräftig zur Kasse gebeten wurden. Andererseits steht die Besteuerung der Rentner im Blickpunkt. Hier hat der Bund der Steuerzahler festgestellt, dass mehr als eine Million Steuerbescheide nicht korrekt berechnet worden sind. Schuld sind hier größtenteils nicht die Mitarbeiter der Finanzämter, sondern die Steuerpflichtigen selbst, die die Angaben in den Steuererklärungen nicht 100%ig korrekt gemacht hatten. Hier wurde von amtlicher Seite eine Korrektur in Angriff genommen, die allerdings noch über einige Zeit andauern dürfte. Ein Novum ist auch der Altersentlastungsbetrag. Der kommt für all diejenigen Arbeitnehmer in Betracht, die das 64. Lebensjahr vollendet haben, aber noch erwerbstätig sind. Hier sind Einsparungen von bis zu 1.900 Euro möglich. Auch der Versorgungsfreibetrag ist für die Rentner unter den Steuerzahlern sehr interessant. Bei den Freibeträgen gibt es auch praktische Änderungen bei den Gewerbetreibenden. Bisher wurden steuerlich anerkannte Verluste erst nach Berücksichtigung des grundlegenden Steuerfreibetrages sowie der Kinderfreibeträge abgezogen. Neuerdings zieht man erst die Verluste ab und setzt dann die Steuerfreibeträge ab. So werden die Verluste schneller verrechnet. Das führt zu höheren Steuereinnahmen auf Seiten des Staates und einem vorzeitigen Wiedereinsetzen der Einkommenssteuer auf Seiten des Pflichtigen. Das bringt der Steuerpolitik in Zeiten, in denen der Konsum über Steuersenkungen gefördert werden sollte, einen eindeutigen Minuspunkt ein.

 
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