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 Dukatenscheisser Wissen - rund um`s Geld - Pflege wird in der Erbschaft berücksichtigt

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Startseite > Artikel > Pflege wird in der Erbschaft berücksichtigt

Artikeldatum: 2009-10-27 | Autor: trine psycho | Aufrufe: 15292 | Kategorie: Steuern optimieren

 

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Pflege wird in der Erbschaft berücksichtigt

Das aktuelle Urteil -Reform des Erbrecht honoriert Pflegeleistungen- Einer der Hauptpunkte für die erbrechtliche Bewertung ist u.a. die bessere und gerechtere Berücksichtigung der Pflegeleistungen, die zu Lebzeiten eines Erblassers erbracht wurden. Ab dem 01.01.2010 hat nun jeder Anspruch auf ein höheres Erbe, wenn er Pflegeleistungen für den Verstorbenen erbracht hat. Somit werden auch zwischen den Erben Pflegeleistungen beim Erbausgleich vergütet. Da etwa zwei Drittel der Pflegebdürftigen zu Hause versorgt werden, ist die persönliche und auch finanzielle Belastung der pflegenden Angehörigen sehr groß. Bisher gingen diese leer aus, wenn der Erblasser, der gepflegt worden war, kein Testament ausgefertigt oder aber im Testament keine Ausgleichsregelungen vorgenommen hatte. Nur selten gab es Ausgleichsansprüche von Angehörigen, die für die Pflege des Erblassers über einen längeren Zeitraum ihrem Beruf nicht nachgingen und somit auch kein berufliches Einkommen hatten. In Zukunft wird es so sein, dass Pflegeleistungen auf jeden Fall vergütet werden, egal, ob man in der Zeit der Pflege berufliches Einkommen erhalten hat oder nicht. Hat z.B. die Tochter einer Erblasserin lange Zeit Pflegedienste erbracht, der Sohn jedoch nicht, dann erhält die Tochter nach dem Tod der Mutter, auch ohne Testament, eine Vergütung. Angenommen, der Nachlass beträgt 100.000 Euro und die Pflegeleistungen werden mit 20.000 Euro bewertet, dann kann die Schwester nun gegenüber dem Bruder einen Ausgleich für die von ihr erbrachten Pflegedienste verlangen. Vom Nachlass (200.000 Euro) wird der Ausgleichsbetrag von 20.000 Euro abgezogen und die restlichen 180.000 Euro zwischen den beiden Erben geteilt, so dass die Schwester letztendlich 110.000 Euro und der Bruder 90.000 Euro erhalten. Quelle: Märkischer Sonntag

 
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