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Startseite > Artikel > Dispositionskredit

Artikeldatum: 2009-03-30 | Autor: Dirk Stadie | Aufrufe: 6510 | Kategorie: Finanzierungen

 

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Dispositionskredit

Dispositionskredit Der Dispositionskredit wurde in Deutschland im Jahr 1968 für Privatpersonen eingeführt. Er soll Bürgern eine größere finanzielle Freiheit ermöglichen. Folgende Richtlinien treffen auf die Mehrzahl der in Deutschland ansässigen Banken zu. Wer einen Dispositionskredit beantragen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein, einen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, seit mindestens 6 Monaten regelmäßige Zahlungseingänge auf seinem Girokonto oder Gehaltskonto nachweisen können und natürlich über eine positive Bonitätsprüfung verfügen. Der „Dispo\", wie der Dispositionskredit umgangssprachlich auch genannt wird, ist ein Überziehungskredit für private Konten. Er wird zeitlich unbegrenzt eingerichtet und erlaubt eine Überziehung des Kontos bis zu einem bestimmten, vorher festgelegten Betrag. Der Dispositionskredit ist nicht an einen bestimmten Zweck gebunden und kann jederzeit in Anspruch genommen werden. Die Höhe des Dispos wird in der Regel auf das zwei- bis dreifache der monatlichen Zahlungseingänge festgelegt. Prinzipiell sollte bei der Gestaltung des Kreditrahmens beachtet werde, dass der Kredit innerhalb von zwei bis drei Monaten zurückgezahlt werden kann, um eine laufende und wachsende Verschuldung zu vermeiden. Die Zinsen für diese erlaubte Überziehung liegen bei den meisten Bankinstituten bei 8 - 14 Prozent. Sie heißen Sollzinsen, werden nur für die in Anspruch genommene Summe fällig und tageweise berechnet. Die Reduzierung der Kreditsumme erfolgt mit jedem eingehenden Geldbetrag auf dem Girokonto. Die Rückzahlung bestimmt der Kreditnehmer daher selbst. Sie muss nicht in regelmäßigen Raten erfolgen. Grundsätzlich ist der Kreditnehmer verpflichtet, so zu disponieren, dass der vereinbarte Kreditrahmen nicht überschritten wird. Sollte mehr Geld benötigt werden, ist eine Abstimmung mit der Bank sinnvoll. Der Dispositionskredit kann aber auch mit stillschweigender Zustimmung des Kreditinstitutes überzogen werden. Hierbei werden die Zinsen noch einmal um drei bis vier Prozent über der vereinbarten Zinsrate erhöht. Aufgrund der hohen Zinsen sind Dispositionskredite die teuersten Kredite auf dem Finanzmarkt. Eine Nutzung ist nur dann sinnvoll, wenn es sich um eine kurzzeitige Überziehung des Guthabens in kleinem Rahmen handelt. Die Kündigung eines Dispositionskredites ist von beiden Seiten möglich. Die Gründe dafür können unterschiedlichster Natur sein. Ändern sich beispielsweise Zahlungseingänge aufgrund von Arbeitslosigkeit stark negativ kann es passieren, dass die Bank den Dispo- Betrag reduziert oder gar kündigt.

 
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